Fahrtendienste

Fahrtendienst der Krankenkassen

Für Fahrten zu medizinischen Untersuchungen und Behandlungen können Sie sich bei Ihrem behandelnden Arzt/Ihrer behandelnden Ärztin einen Verordnungsschein für 10 Krankenkassenfahrten ausstellen lassen. Für die Inanspruchnahme ist eine vorhergehende Bewilligung der Krankenkasse notwendig, diese ist zwei Monate ab Antragstellung gültig. Für jede Fahrt ist ein Selbstbehalt in Höhe der jeweils geltenden Rezeptgebühr zu bezahlen, die Verrechnung erfolgt im Nachhinein durch die Krankenkasse.

Gemeinsam mit der genehmigten Verordnung wird Ihnen von Ihrer Krankenkasse auch eine Liste von Anbietern zugeschickt, die in Kooperation mit Krankenkasse die Fahrten durchführen.

Für nähere Auskünfte kontaktieren Sie bitte Ihren Arzt/Ihre Ärztin oder Ihre Krankenkassa!

Fahrtendienst für Berufsfahrten

Wenn Sie nicht mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeitsstelle fahren können und keinen eigenen PKW besitzen, kann bei der Pensionsversicherungsanstalt ein Antrag auf Übernahme der Fahrtkosten (in der Regel Taxikosten) gestellt werden. Dazu sind ein (formloser) Antrag und eine neurologische Stellungnahme notwendig, zuständig ist dafür die Abteilung RGV – Rehabilitation und Gesundheitsvorsorge.

TIPP: unter der Rubrik „Mobilitätszuschuss“ finden Sie nähere Infos zur einmal jährlichen finanziellen Pauschalförderung von Berufsfahrten durch das Bundessozialamt.

Freizeitfahrtendienste

In manchen Bundesländern gibt es auch geförderte Fahrtendienste für die Freizeit. Informieren Sie sich hierfür beim Sozialreferat Ihrer Landesregierung bzw. bei der zuständigen Landesstelle des Sozialministeriumservice.

TIPP: Unter der Rubrik „Mobilität“ finden Sie weiter Informationen zum Thema Mobilität und Auto.