Barrierefreier Umbau

Wenn eine dauerhafte Bewegungseinschränkung den Gebrauch eines Rollstuhls notwendig macht, können die eigenen vier Wände zu einem wahren Hürdenlauf werden. Türrahmen sind plötzlich zu schmal, Badezimmer und Toiletten unbenutzbar, Treppen und kleine Absätze unüberwindbare Hindernisse. Wenn kein Umzug in eine barrierefreie Wohnung in Frage kommt, kann ein barrierefreier Umbau Abhilfe schaffen und RollstuhlfahrerInnen den Verbleib im geliebten Zuhause ermöglichen.

Hierfür können Personen mit Gehbeeinträchtigung (RollstuhlfahrerInnen) um finanzielle Unterstützung für den barrierefreien Umbau ihrer Wohnräume ansuchen.

Folgende Stellen bieten in Österreich finanzielle Förderungen an:

Nähere Informationen zu den Hilfsfonds

WICHTIG:

Suchen Sie immer vor Beginn der Umbaumaßnahmen um Förderungen an! Hierfür benötigen Sie einen Kostenvoranschlag – in der Regel zwei von unterschiedlichen Anbietern, um das kostengünstigste Angebot festzustellen. Bitte beachten Sie, dass nur Kosten für explizite „behindertengerechte Umbauten“ gefördert werden können. Diese sind im Kostenvoranschlag als solche auszuweisen. Eigenleistungen und bloße Materialkosten können nicht eingereicht werden.

Fangen Sie erst dann mit den Umbauarbeiten an, wenn Sie einen vollständigen Finanzierungsplan erstellt haben und alle Rückmeldungen der öffentlichen Förderstellen eingelangt sind. Nur dann können Sie sicher gehen, ob das Bauvorhaben ausreichend finanziert wird.

Weiters wird bei Mietobjekten die Zustimmung der Hausverwaltung bzw. des/der EigentümerIn zu den Umbaumaßnahmen benötigt. Wenn Sie selbst der/die EigentümerIn sind, genügt meist ein Auszug aus dem Grundbuch um dies nachzuweisen.

Um den Sicherheitsvorschriften (Brandschutz etc.) zu entsprechen ist eine Genehmigung der geplanten Umbaumaßnahmen durch die Baupolizei notwendig.

Wenn Sie die eben genannten Punkte abgeklärt haben, benötigen Sie folgende Unterlagen, um einen Antrag auf finanzielle Unterstützung zu vervollständigen: