MS in der ZIB – neue Perspektiven auf das Leben mit Multiple Sklerose
Multiple Sklerose war kürzlich Thema in der Zeit im Bild (ZIB). Besonders schön: Der Beitrag wurde direkt im Beratungszentrum der MS-Gesellschaft Wien gedreht und gibt authentische Einblicke aus erster Hand.
Im Mittelpunkt steht Katharina Thorn, Initiatorin der MS-Miteinander Stark Community im Burgenland. Sie spricht offen über ihr Leben mit MS und zeigt, wie aktiv, vielfältig und selbstbestimmt der Alltag mit der Diagnose gestaltet sein kann.
Warum wir neue Bilder von MS brauchen
Noch immer ist Multiple Sklerose in den Köpfen vieler Menschen mit starken, oft sehr negativen Vorstellungen verknüpft. Häufig wird MS automatisch mit schweren Einschränkungen oder einem Leben im Rollstuhl gleichgesetzt. Diese Bilder greifen jedoch zu kurz und spiegeln die Lebensrealität vieler Betroffener nicht wider.
Dank moderner Diagnostik und medizinischer Fortschritte bedeutet eine MS-Diagnose heute für viele Menschen nicht Stillstand. Berufliche Entwicklung, Partnerschaften, Familie und ein erfüllter Alltag sind möglich. Diese differenzierte Realität sichtbar zu machen, ist uns ein zentrales Anliegen.
Ein ganzheitlicher Zugang zum Leben mit MS
Katharina Thorn steht für einen umfassenden Zugang zum Leben mit MS. Als Trainerin für angewandte Selbstfürsorge verfolgt sie einen Ansatz, der medizinische Behandlung ebenso berücksichtigt wie Bewegung, bewusste Lebensgestaltung und mentale Ausrichtung. Dabei geht es nicht nur um die Erkrankung selbst, sondern auch um den individuellen Umgang damit.
Ihr Engagement vermittelt Mut, erweitert Blickwinkel und macht deutlich, dass Leben mit MS viele Facetten hat.
MS ist nicht automatisch der „Worst Case“
Sichtbarkeit, Information und differenzierte Bilder von MS sind uns besonders wichtig. Nicht als Verharmlosung, sondern als notwendige Ergänzung zu bestehenden, oft einseitigen Vorstellungen.
Je vielfältiger die Geschichten sind, die erzählt werden, desto stärker verändert sich auch das gesellschaftliche Bild von MS. Der Beitrag in der ZIB trägt dazu wesentlich bei.
Fotocredits © ZIB / ÖMSG


